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Brutvögel 2007 | ![]() |
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Das Brutgeschäft im Jahre
2007 wurde trotz eines sonnigen und warmen Frühjahrs mit optimalen
Voraussetzungen für eine erfolgreiche Nachwuchspflege durch das
Sturmereignis am 26. und 27. Juni erheblich in Mitleidenschaft gezogen.
An diesen beiden Tagen erreichte das Hochwasser einen Stand von ca.
1.20 m über MTHW.
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Die meisten Küken waren zu
diesem Zeitpunkt bereits geschlüpft, jedoch
noch nicht flügge, was für die meisten leider ein nur kurzes
Erdenleben
bedeutete.
Die folgenden 11 Brutvogelarten verloren bei diesem Unwetterereignis aufgrund ihres Brutreviers in der unteren Salzwiese bzw. am Strand den Großteil ihrer Küken: Lachmöwe, Flussseeschwalbe, Küstenseeschwalbe, Zwergseeschalbe, Stockente, Wiesenpieper, Sandregenpfeifer, Austernfischer, Wasserralle, Brandgans, Sturmmöwe, Feldlerche Des weiteren wurde dieses Jahr ein deutlicher Rückgang der Brutpaarzahlen im Vergleich zum Vorjahr vor allem bei den Silbermöwen (- 44,8%) und den Heringsmöwen (- 52,24%) festgestellt. Eine mögliche Ursache des Rückganges dieser Brutpaarzahlen, kann in der Verringerung potentieller Brutflächen der Großmöwen zu suchen sein. Nahezu 100% beider Möwenarten brüten auf Trischen im Dünenbereich, der dieses Jahr deutlich an Ausdehnung verloren hat. Jedoch ist es für eine endgültige Bewertung dieser Abnahme noch zu früh und die Entwicklung in den nächsten Jahren muss abgewartet werden. |
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