15. März 2007





Bei Sonnenschein und ruhigem Seegang konnte heute die 1,5-stündige Überfahrt zur Vogelinsel Trischen gelingen! Begleitet wurde Polli Rohwedders Boot von überfliegenden Nonnengänsen, von denen sich momentan über 10 000 in den küstennahen Salzwiesen Dithmarschens aufhalten.
Seit letztem Oktober war die Insel nun nicht mehr durchgehend von einem Vogelwart besetzt und so war es besonders interessant sich einen Eindruck der morphologischen Veränderungen von Strand, Düne und Salzwiese  zu verschaffen.

  


Die "Wolterhütte" - bis 2001 die Unterkunft des Vogelwärters - ist mittlerweile Opfer der Inselwanderung geworden und hat bei Hochwasser nasse Füsse.



Es wurde deutlich, dass vor allem im Westen Trischens die Nordsee an der Insel genagt hat: die im Bild sichtbaren Lahnungspflöcke ragten letztes Jahr lediglich 10-20 cm aus dem Strand. Auch wiesen einige Dünenabschnitte deutliche Abbruchkanten auf.

Doch bekanntlich birgt ein stürmischer Winter auch immer wieder die ein und andere Überaschung: Im Südosten der Insel  fanden wir eine Flaschenpost, die vor knapp einem Jahr abgeschickt worden war. Absender war ein Frachtschiff auf dem Weg von der amerikanischen Westküste über Singarpur nach Hamburg.
In den nächsten Tagen steht nun eine ausführlichere Inselbegehung an, dann werde ich an dieser Stelle über bekannte und unbekannte Fluggäste berrichten...







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