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9. August 2007
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Einen unerwarteten
Gast empfing ich heute morgen am Weststrand der Insel: ein
Kaiserhummer. Als ich den Spülsaum ablief fiel mir die
rötlich-gelbe Färbung des Panzers bereits aus etlicher
Entfernung auf. Der Kaiserhummer oder Norwegischer Hummer (Nephrops
norvegicus) kann bis zu 24cm lang werden, so dass ich den
Trischen-Hummer mit seinen knapp 15cm eindeutig als ein Jungtier
bestimmen konnte.
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Die Krebstiere
leben ab 25m Tiefe zwischen Steinen und bewohnen komplizierte
Gangsysteme.
Hummer werden mit Fangkörben gefangen und finden sich dann gerne
wieder auf der "Nordseeplatte mit Salatbeilage" oder als "marinierter
Hummer in Dillsauce". Vor allem steht die Zubereitung
der
Krebstiere – nämlich das Kochen bei lebendigem Leibe – stark in
der Kritik und ist aus Natur- und Tierschutzgründen
äußerst bedenklich.
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In Deutschland
kommen Hummer vor allem um Helgoland vor. Hier handelt
es sich jedoch nicht um Tiere der oben abgebildeten Spezies, sondern um
den Europäischen Hummer (Homarus
gammarus),der bis zu 70cm lang wird.
Die Fangstatistik von Helgoland verdeutlicht eindrucksvoll den rapiden
Bestandsrückgang und damit die Gefährdung dieser Krebstiere:
während in den 1920er Jahren noch jährlich 20.000 Hummer um
Helgoland gefangen wurden, sind es in den letzten Jahren lediglich nur
noch 200-300 Tiere pro Jahr gewesen.
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