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6. September
2007
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Der herbstliche
Nordwind bläst nun bereits seit Tagen um die Hütte – er
bringt kältere Temperaturen und die ersten ziehenden
Singvögel.
Am Weststrand hat er eine Reihe roter Backsteine freigeweht. Jeder
einzelne erzählt von der bewegten Inselgeschichte Trischens.
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Jeder einzelne dieser Steine
trägt markante Spuren der Zeit, seien es die abgerundeten Ecken,
Reste von Fugenmörtel an ihrer Längsseite oder von Wind und
Regen weich gespülte Abbruchkanten.
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Die roten
Ziegelsteine zeugen von einer Zeit, als der herrschaftliche Luisenhof
die Insel schmückte. Er war in den Jahren zwischen 1922 und 1925
errichtet worden und sichtbares Zeichen einer wirtschaftlichen
Blüte. Die Familie Dresen hatte dem Meer 78 Hektar an Weide- und
Ackerland abgerungen und Trischen innerhalb einer Generation mit
gewaltigem Kraftaufwand zu einer Kornkammer der Region gemacht.
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Der Luisenhof zu
Zeiten
wirtschaftlicher Blüte
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