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4. Juli 2008
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Nun, Anfang Juli
haben die meisten Brutvögel mittlerweile recht große
oder sogar schon flügge Küken. So entdeckte ich gestern bei
einem Spaziergang am
Weststrand im Watt ein Silbermöwen-Küken, was offensichtlich
bei Temperaturen bis 32 °C die Nähe zum kühlen Wasser
suchte. Bei ihrer Körpergröße brauchen diese auch recht
früh nicht mehr viele Feinde zu fürchten - trotzdem ist es
schon
ungewöhnlich, dass sich dieses Küken so weit vom Brutrevier
entfernte.
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Silbermöwen-Küken
bei sommerlichen Temperaturen auf Wattwanderung
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Bei den kleineren
Verwandten - den Lachmöwen - ist der Nachwuchs schon weiter und
mittlerweile
flügge. Nur noch ausnahmsweise werden die Jungvögel nun noch
von ihren Altvögeln gefüttert. Der Bruterfolg bei diesen fiel
trotz des meist guten Wetters in diesem Jahr auf Trischen relativ
schlecht aus.
Lachmöwen brüten anders als die Silber- und Heringsmöwen
nicht in den relativ hochwassersicheren Bereichen der Dünen,
sondern siedeln auf Trischen in der tiefer liegenden Salzwiese. Aus
diesem Grund hatte diese Art bei den höheren Wasserständen
der vergangenen Wochen immer wieder Verluste zu verzeichnen.
Außerdem wurden viele Küken beim stürmischen Wetter
Beute der allgegenwärtigen Großmöwen, so dass der
Bruterfolg mit nicht einmal einem flüggen Küken pro 10 Paare
dieses Jahr sehr gering ausfällt.
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Die
Lachmöwen-Küken haben es mittlerweile geschafft: flügge!
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