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8. Oktober
2008
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Oktober bei stürmischem Wetter binnen einer Woche fast 250 mm
Niederschlag pro m² vom Himmel fielen, ist nun seit zwei Tagen
endlich wieder ruhigeres und v.a. trockenes Wetter zurückgekehrt.
Der
Regen hat nicht nur die Regentonnen auf Trischen überfordert und
das Festland in eine Amphibien-Landschaft verwandelt - auch für
die Zugvögel war dies kein Reisewetter, so dass diese auf bessere
Bedingungen warten mussten.
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Die dickste
Blaumeise der Welt oder doch nur alles Show? Blaumeise bei der Rast,
bevor die Reise gen Süden wieder weiter geht...
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Am Montag waren dann
die Bedingungen ideal: Die Sonne schien, der Wind blies leicht aus
nördlicher Richtung, so dass viele Zugvögel die Chance
ergriffen, mit Rückenwind ihre Reise nach Süden anzugehen
bzw. fortzusetzen. Dieser Tag war auf Trischen der Tag der Meisen: 550
Blaumeisen zogen in vier Stunden über die Insel hinweg. Manche von
ihnen legten bei der Hütte eine kurze Rast ein, bevor die Reise
wieder weiterging. Da plusterte die eine oder andere schon mal bei
kühlen 9 °C das Gefieder auf oder nutzte das
Süßwasser in der Vogeltränke für ein kurzes Bad:
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... selbst nach
dem Regenwetter der vergangenen Tage nimmt man die Körperpflege
ernst und nimmt ein Bad - und zeigt dabei seine wahren
Körpermaße.
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Außer den
Blaumeisen nutzten die vergangenen beiden Tage u.a. auch viele
Wiesenpieper, Buch- und Bergfinken, Feldlerchen, Rotkehlchen,
Singdrosseln, Zaunkönige und Wintergoldhähnchen das gute
Wetter zum Zug.
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