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02. Juli 2009
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Die letzten Tage brachten zwei eher seltene Gäste auf die Insel. Der Wegzug aus den Brutgebieten deutet sich nicht nur durch diesen Besuch an, sondern auch durch die ersten Kiebitzregenpfeifer, Knutts und viele Große Brachvögel und Regenbrachvögel, die sich schon wieder auf der Insel tummeln. Außerdem sind schon viele Tausend Brandgänse im Dithmarscher Wattenmeer gezählt worden, die hierher kommen um sich zu mausern.
Sollte etwa schon der Herbst begonnen haben? Nein, sicher nicht bei diesen Temperaturen! Jetzt ist schließlich erstmal Sommer! |
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Ein Girlitz erfreute mich vorgestern morgens mit seinen lieblichen Rufen. |
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Besucher Nr. 1: ein Girlitz. Diese Art wurde 1985 das letzte Mal auf Trischen festgestellt. Seine zarten, trillernden Rufe aus dem Singvogellockgebüsch machten mich auf ihn aufmerksam und kamen mir vor wie aus einer fremden Welt, ist doch die Geräuschkulisse auf der Insel sonst gerade eher durch Kreischen und Keckern geprägt. Der Girlitz hat mit Trischen eher den nördlichen Zipfel seines Verbreitungsgebietes aufgesucht. Im Gegensatz zu Besucher Nr. 2... |
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Eine Trauerente schwimmt im Hafenpriel. |
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Hierbei handelte es sich um eine Trauerente, die um diese Jahreszeit eigentlich noch weiter im Nordosten sein sollte. Die Trauerente war sogar drei Tage hier zu Gast und wirkte am ersten Tag ein wenig schlapp. Am dritten Tag tauchte und fraß sie jedoch im Hafenpriel. Trotzdem kann es natürlich sein, dass es ein krankes Exemplar war, das die Reise ins Brutgebiet gar nicht angetreten hat oder aufgrund seiner schlechten Kondition dort schon verfrüht die Zelte wieder abgebrochen hat. |
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