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06. Oktober 2009
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Kurz vor dem Ende meiner Trischensaison wurde es noch mal richtig aufregend: ein Sturmtief zog zwei Tage über Norddeutschland hinweg und die bisher höchsten Wasserstände des Herbstes wurden erreicht. Da hieß es nicht nur auf den Nordfriesischen Halligen "Landunter", sondern auch hier auf Trischen.
Die Wassermassen haben das Gesicht der Insel deutlich verändert. Vom Strand aus bietet sich ein beinahe chaotischer Anblick und die vorher so schön sanft geschwungenen Dünen besitzen nun harte Abbruchkanten. |
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Die Wassermassen haben die Dünenkette durchbrochen |
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An einigen Stellen brachen die Wellen sogar durch die Dünenkette hindurch und transportierten den über den Sommer angewehten Sand einfach hinweg. Zurückgeblieben ist eine durchlöcherte Dünenkante. Am Nordstrand gibt es etwa alle 50 bis 100 Meter eine Lücke in den Dünen. Durch diese Löcher lief das Wasser von Westen nach Osten über die ganze Insel. |
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An manchen Stellen stehen die Dünen wie Pappkulissen - nur noch wenige Dezimeter breit sind die Reste |
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Solche Ereignisse sind ganz normal auf natürlichen Düneninseln. Schon jetzt hat der Wind den ersten Sand wieder an die Abbruchkante geblasen und mit dem "Wiederaufbau" begonnen. Und die kräftige Dünenvegetation hat mit ihrem dichten Wurzelwerk sicher auch dazu beigetragen, dass noch Sand festgehalten wurde. Doch wie auf dem Foto unten zu sehen, gibt es auch einige Stellen, wo das Wasser die Strandroggenpflanzen (Leymus arenarius) freigelegt hat.
Ich musste jedenfalls feststellen, dass ich, obwohl ich dachte ich kenne die Insel wie meine Westentasche, nach der gestrigen Zählung fast den Übergang zur Hütte verpasst hätte - so verändert sieht alles aus! |
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Die Abbruchkante mit ausgewaschenen Strandroggenpflanzen |
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