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Brutvögel 2010 |
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2010 startete die Brutsaison vielversprechend. Nach und nach belegten alle Arten ihre Brutplätze und bis Mitte Juni war es zwar kühl, aber hohe Wasserstände, die den Gelegen gefährlich werden konnten, blieben aus.
Am 12. Juni kam dann der erste höhere Wasserstand, der die Lachmöwenkolonie stark ausdünnte. Die anderen Arten, die vielfach höher brüteten, überstanden das Hochwasser relativ gut. Am 19. Juni erwischte es dann auch diese Arten. Wasserstände von etwa +0,75 m setzten die untere Salzwiese und damit auch die Brutplätze der Möwen und Seeschwalben unter Wasser. |
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Zunächst nahm ich an, dass der Bruterfolg 2010 damit sehr schlecht ausfallen würde, wurde aber eines Besseren belehrt. Einige der Lachmöwen hatten die hohen Wasserstände trotzdem überstanden und wurden flügge. Sogar eine Sturmmöwe und zwei Mantelmöwen schafften es.
Bei den Brandseeschwalben konnte ich vier flügge Jungvögel entdecken. Möglicherweise ist damit das Tief der Brandseeschwalben auf Trischen überstanden. Auch bei den Flussseeschwalben lief die Brutsaison besser, als nach dem Landunter gedacht. Obwohl sie einen Totalverlust erlitten hatten, zogen sie noch nicht ab, sondern legten erneut - mit Erfolg. Zehn Flussseeschwalben wurden dieses Jahr flügge. Damit war 2010 ein so gutes Seeschwalbenjahr wie schon lange nicht mehr. Die Großmöwen hatten wieder einen geringen Bruterfolg. Einige Gelege fielen dem Landunter zum Opfer, ein größerer Teil jedoch der Prädation. Bei den Löfflern setzte sich der positive Trend fort. Ihre Brutpaarzahl nahm um 16 Paare auf nun 41 Paare zu. Zwar war der Bruterfolg nicht ganz so hoch wie im Vorjahr, dennoch wurden 70 Jungvögel flügge. Auch ein Wanderfalkenpaar brütete wieder in der Salzwiese. Beide Küken wurden flügge. Die Wasserralle konnte 2010 gar nicht auf Trischen nachgewiesen werden, dafür starteten ein Schwarzkopfmöwen- sowie ein Spießentenpaar einen Brutversuch; beide jedoch ohne Erfolg. In unten stehender Tabelle sind alle Brutvögel des Jahres 2010 aufgelistet. |
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