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Vogel des Monats - August 2011 |
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| Feldlerche (Alauda arvensis) |
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| Die Feldlerche (Alauda arvensis) singt auch gerne von exponierten Warten. Typischer ist aber ihr Singflug aus Höhen von 50 - 150 Metern. | ||
| Äußerlich betrachtet ist die Feldlerche (Alauda arvensis) ein eher unscheinbarer Vogel: 16 - 18 cm groß mit graubraunem Gefieder. So ist die Feldlerche im Herbst natürlich nur schwer auf einem Stoppelfeld zu entdecken. Doch wer diese einmal genauer betrachtet, kann auch einige markante Merkmale feststellen: die gestrichelte Brust, die sich scharf vom weißen Bauch abgrenzt und das fein gezeichnete Gesicht zum Beispiel, mit dem deutlichen Augenüberstreif und dem weißen Halsring. Doch den meisten von uns ist vor allem der Gesang der Feldlerche wohl bekannt: Mit ihren bis zu 15 Minuten lang im Singflug vorgetragenen Strophen weiß sie von Spätwinter bis weit in den Juli hinein, von Sonnenaufgang bis zum Abend, zu begeistern. Die Feldlerche ist ein Bewohner des offenen Kulturlands. Hier baut sie auf trockenen bis wechselfeuchten Böden ihr Nest, das zumeist aus einer einfachen Mulde besteht. In diese legt das Weibchen 2 - 5 Eier, die im Durchschnitt 12 Tage bebrütet werden. Nach dem Schlupf bleiben die Jungen noch etwa 5 Tage im Nest, erlernen anschließend die Nahrungssuche und das Fliegen und ziehen mit 30 Tagen aus. Die Eltern beginnen dann meist mit einer zweiten Brut! |
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| Die Feldlerche besitzt ein graubraunes Gefieder mit gestrichelter Brust und weißem Bauch. Markant ist auch die feine Gesichtszeichnung aus Überaugenstreif und Halsring. | ||
| Die Feldlerche ist in Mitteleuropa ein weitverbreiteter Brut- und Sommervogel, für den in Deutschland in den 1990er Jahren noch rund 2 Millionen Brutpaare angegeben worden sind. Doch wie bei vielen Vögeln des Offenlandes sind die Bestände der Feldlerche durch die Intensivierung der Landwirtschaft stark zurückgegangen: Es sind vor allem die früh und dicht aufwachsenden Wintergetreidesorten, die dazu führten, dass die Brutpaarzahl von 1980 bis 2006 um 49 % fiel. Mit dem Projekt "1000 Äcker für die Feldlerche" starteten übrigens NABU und Bauernverband nun ein Modellprojekt, um eine Bewirtschaftungsform zu finden, die ökonomisch tragbar und den Feldlerchen ein Überleben ermöglicht: Feldlerchenfenster. |
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