Die Dünen
An der Westseite Trischens erstreckt sich eine mehrere Kilometer lange Dünenkette, die eine Höhe von etwa drei Metern erreicht. Vom Fuß bis zur Spitze der Dünen besiedeln die verschiedenen  Arten je nach Anpassung an die Verwehung durch Sand diesen extremen Lebensraum.

Der Scharfe Mauerpfeffer (Sedum acre) gehört zu den Erstbesiedlern und ist durch seine dickfleischigen, derben Blätter bestens gegen die harten Sandstrahlen und Wasserverluste  geschützt.
Auch die Salzmiere (Honkenya peploides) ist eine der Ruderalpflanzen der Dünen. Ihre dichten Polster fungieren als Sandfänger und beteiligen sich somit wesentlich am Dünenaufbau.

Mehrere Arten von Korbblütlern (Asteraceae) wechseln sich in ihrer Blütezeit ab.  Während der Löwenzahn ( Taraxacum officinale) in den unteren Bereichen der Düne nun verblüht ist...
... leuchten ab Ende Juni die gelben Blüten der Ackergänsedisteln (Sonchus arvensis) hervor. Sie locken eine Vielzahl von Insekten an.


Das Schmalblättrige Weidenröschen ( Epilobium angusifolium) wächst an der geschützteren Ostseite der Dünen. Fast  an jeder Pflanze entwickelten sich Larven von Schaumzikaden (Cercopidae).
Die mit Abstand dominanteste Pflanze der Dünen ist der Strandroggen (Elymus arenarius). Durch die gute Verankerung im Boden, die Robustheit seiner Blätter und das schnelle Wachstum konnte er sich am besten gegen seine Konkurrenten durchsetzen.