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Insekten
auf Trischen |
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Insektenarten finden sich in den
Sommermonaten in der Salzwiese und in den Dünen in großer
Fülle. Neben den auf der Insel geschlüpften Arten, gibt es
auch viele,
die bei günstigen Windlagen vom Festland herübergeweht werden.
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Dieser Holunderbär (Spilosoma lubricipeda) ist bei
Ostwind vom Festland nach Trischen verdriftet worden.
Er gehört zur Familie der Bärenspinner (Arctiidae), die oftmals sehr bunt
gefärbt sind, wie z.B. ...
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der Karminbär (Tyria jacobeae). Die grellen Farben
sollen Vögel darauf hinweisen, dass sie ungenießbar
sind.
Diese Art kommt häufig an Küsten vor und entwickelt sich auf
Huflattich (Tussilago farfara).
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Die kleinen,
auffällig gefärbten Waffenfliegen (Stratiomyidae) sind einige der
häufigsten Blütenbesucher.
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Verschiedene Arten von Rüsselkäfern (Curculionidae) sind in der
Salzwiese heimisch und entwickeln sich teilweise nur auf bestimmten
Pflanzenarten. Hier findet gerade eine Paarung auf einem Krausen Ampfer
(Rumex crispus) statt.
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Dieser als
"Kuckucksspeichel" bezeichnete Schaum ist die Entwicklungsstätte
der Schaumzikaden (Cercopidae).
An vielen Pflanzen (hier am Stranddreizack Triglochin maritimum) findet
sich das Sekret, das von den Larven ausgeschieden und durch
Einpumpen von Luftbläschen schaumig wird. Es dient als Schutz
gegen Austrocknung und Feinde.
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Nach der letzten Häutung sind
sie nahezu überall auf Trischen anzutreffen, wie z.B. auf
Schmalblättrigem Weidenröschen (Epilobium angustifolium).
(Zikaden machen
keine vollständige Verwandlung wie z.B. Schmetterlinge, sondern
häuten sich vielfach bis sie das Adultstadium erreicht haben). Sie
ernähren sich, in dem sie Pflanzensäfte saugen. Den Winter
auf Trischen haben sie als Eier in Rissen und Spalten von Pflanzen
verbracht.
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