Schwebfliegen auf Trischen
Bunte Blütenbesucher und leistungsstarke Flieger, die im Herbst z.T. lange Strecken Richtung Süden wandern, sind die Schwebfliegen (Syrphidae). Ihren Namen verdanken sie der Fähigkeit, sekundenlang im Schwirrflug auf einer Stelle zu verharren. 2005 und 2006 konnten auf Trischen insgesamt 13 Schwebfliegenarten bestimmt werden.

Episyrphus balteatus, die mit Abstand häufigste Art auf Trischen, zieht teilweise im Herbst bis über die Alpen.
Auch  Scaeva selenitica ist eine wandernde Art. Sie und die ihr sehr ähnliche Scaeva pyrastri kommen auf Trischen allerdings nur vereinzelt vor.

Die langgestreckte Spaerophoria scripta wandert ebenfalls. Ihre Larven ernähren sich, wie viele andere Schwebfliegen auch, von Blattläusen.
Helophilus trivittatus, die "Sonnenschwebfliege" ist eine der buntesten und auffälligsten Vertreter ihrer Familie. Hier besucht sie eine Blüte der Kamtschatka-Rose (Rosa rugosa).


Eupeodes corollae ist nicht nur auf Trischen, sondern auch sonst überall eine sehr häufige Art. Hier sucht sie Nektar in einer Blüte der Ackergänsedistel (Sonchus arvensis).
Die Gestalt einer Hummel nachahmende Volucella bombylans dringt zur Eiablage in Hummelnester ein, um dort ihre Eier abzulegen. Die Larven ernähren sich von Detritus (kleinen organischen Teilchen) am Nestboden.
Auf Trischen sah ich diese Art nur ein einziges Mal.